Nussknacker

Nussknacker aus dem Erzgebirge zählen...
Nussknacker aus dem Erzgebirge zählen weltweit zu den beliebtesten und bekanntesten Dekorationsfiguren in der Weihnachtszeit. Etwa 130 Arbeitsschritte sind erforderlich, bis aus einem Holzklotz ein farbiger Nussknacker geworden ist. Nur gutes Holz wird verwendet, es muss trocken und gut abgelagert sein. Deshalb kaufen die meisten Kunsthandwerker das Holz aus den Sägewerken der Region. Dort werden viele einheimische Holzarten, wie z.B. Fichte, Buche, Birke, Ahorn, Linde, Eiche, Erle in kleinen Mengen verarbeitet.

Ein Nussknacker besteht haupts√ɬ§chlich aus Fichten- oder Buchenholz. Zun√ɬ§chst wird aus einem Vierkantholz die zylindrische Grundform gedrechselt. Danach folgen Einkerbungen f√ɬľr den Hals, Kopf und dem Rock. Anschlie√ɬüend wird die √ɬĖffnung f√ɬľr das Maul eingefr√ɬ§st. Dort wird sp√ɬ§ter der Unterkiefer mit dem r√ɬľckw√ɬ§rtigen Hebel eingesetzt. Arme, Beine und Sockel werden separat gedrechselt und sehr oft wird die Nase aus kleinen Holzst√ɬľckchen geschnitzt. Erst wenn alle Einzelteile farbig lackiert sind, werden sie fachm√ɬ§nnisch montiert und verleimt. Der Nussknacker wird von erfahrenen Zeichnern mit reichhaltigen Verzierungen von Hand bemalt und zu guter Letzt werden die Haare und der Bart aufgeklebt.

Reiterlein

Reiterlein aus dem Erzgebirge: Das Reiterlein ist ein...

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